Warum ist es manchmal schwer über Heimatgefühle zu sprechen? Warum ist Heimat so individuell und welche verbindenden Elemente beschreiben Heimat? Wie kann man über Heimat sprechen und diese medial inszenieren?

Dies sind nur einige Fragen auf die wir in unseren Workshops eingehen um neue Gedanken zu einem scheinbar bekannten Terrain zu ermöglichen. In dem Projekt ‚Heimatkino‘ setzten die TeilnehmerInnen ihre ‚alte‘ Heimat in einen neuen Kontext, dem nach der Flucht. Die Ergebnisse des Workshops präsentieren die Jugendlichen als ein Filmfest mit selbst produzierten Medienbeiträgen, wie Kurzfilmen, Flyern und Plakaten. Diese wurden bei der Abschlussveranstaltung in einem vollen Kinosaal stolz gezeigt.

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Moviemento Kino Kreuzberg

Am 26.02.17 fand im Moviemento Kino Kreuzberg die Abschlussveranstaltung des Workshops ‚Heimatkino‘ statt. Das Projekt ‚Heimatkino‘ ist eingebettet in eine Workshopreihe, welche SolidariGee in Kooperation mit anderen Bündnispartnern gestaltet. Hauptziel dieser Workshopreihe ‚Heimat-Los in Deutschland. Mit Medien entdecken!‘ des Bündnisses Wassertormedien e.V., MGH und SolidariGee e.V. ist die Förderung der Medienkompetenz und die Auseinandersetzung mit der neuen Heimat, Deutschland, der jungen Geflüchteten.

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Das Team bei den Vorbereitungen

Zu Anfang des Workshops näherten sich die TeilnehmerInnen dem Thema sehr persönlich und zeigten sich gegenseitig Filmszenen oder Serien, welche sie mit ihrer Heimat verbinden. Dies diente als Grundlage von Diskussionen und ließ schnell merken, dass Töne, Titelmelodien und Filmszenen ein Gefühl von Heimat auslösen können, weil wir diese vielleicht in vertrauter familiärer Umgebung geschaut haben oder sie uns an besondere Momente mit Freunden erinnern. Wie beispielsweise die Tatort-Titelmelodie Sonntagabends in vielen deutschen Wohnzimmern zu hören ist.

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Publikumsgespräch

Der Fokus des Workshops ‚Heimatkino‘ lag auf dem Medium Film. Unter Anleitung von externen Medienexperten und der Unterstützung von Ehrenamtlichen konnten die Teilnehmenden eigenen Kurzfilme erarbeiten, die sich mit dem Thema Heimat beschäftigen. So sammelten sie Bilder und Erinnerungen, die sie mit diesem Konzept verbinden und ließen dese als gestalterisches Mittel in die Kurzfilme einfleißen. Untermalt wurden die Bilder durch ihre eigene Stimme, welche lustige Anekdote aus dem Alltag der ‚alten‘ Heimat erzählt, träume oder Wünsche äußert, Ängste formuliert oder eine Begebenheit auf der Flucht schildert.

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Team ‚Heimatkino‘

Neben der Produktion der Filme organisierten die Jugendlichen das Filmfest im Moviemento und die After-Show-Party im Anschluss. Dabei lernten sie nicht nur den Ablauf eines öffentlichen Events zur Filmvorführung kennen, sondern konnten Einblicke in Öffentlichkeitsarbeit sammeln, sich als Köche für das ‚Heimatessen‘ für die After-Show-Party erproben und sich mit Gästen zu ihrem ganz persönlichen Film unterhalten.

Die Workshopreihe wird finanziert von ‚Kultur macht stark‘ und
der Türkischen Gemeinde zu Berlin.

Schaut euch die Videos von Mustafa und Mina an:

Was ist Heimat?
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